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Das traditionelle Raunachtsingen gelangt wieder zur Aufführung! Am 4. und 5. Jänner 2020 ist es wieder soweit!

„Glück herein, Unglück hinaus!“

Dieser Wunsch stellt die eigentliche Kernaussage des Raunachtsingens dar, das am 4. und 5. Jänner 2010 wieder aufgeführt wird und einen großen Besucherstrom erwarten lässt. Beginn ist jeweils um 09.00 Uhr und dauert am 4. Jänner bis ca. 17.00 Uhr und am 5. Jänner bis ca. 22.00 Uhr. Nach alter Tradition kommt ja dieser heidnische Brauch nur alle zehn Jahre zur Aufführung.

Das Raunachtsingen – unter „Nebelberger Raunachtspiel“ in der „Zeitschrift für Volkskunde“ aus dem Jahre 1929 beschrieben und dokumentiert, hat seinen Ursprung im österreichisch-bayrischem Grenzraum und geht bis in das 17. Jahrhundert zurück. Über den Sinn des Spieles selbst gehen die Meinungen auseinander. Spricht eine Überlieferung über ein heidnisches Brauchtum mit dem tiefen Aspekt, Dämonen und böse Geister von den Dörfern fernzuhalten, so sagt eine andere, weniger geheimnisvolle Version, dass der Raunachtsumtrieb nur dazu willkommenen Anlass gab, den Speisezettel für das früher ärmliche, bäuerliche Hilfspersonal aufzubessern.
Tatsache ist jedenfalls, dass dieses Brauchtum auch in unserer Wohlstandsgesellschaft noch weiterlebt und – darauf wird besonderer Wert gelegt – traditionsgemäß nur alle zehn Jahre zur Aufführung gelangt.
Der Ablauf ist seit jeher ziemlich gleich, wobei alle Figuren – auch Frauengestalten – nur von Männern und Burschen verkörpert werden dürfen, insgesamt ca. 70 an der Zahl.

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